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Allein das Meer – neu­es theater

bühne, performance
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Allein das Meer (The Same Sea) bühne, performance von Paul Binnerts nach dem gleichnamigen Roman von Amos Oz Kulturinsel Halle – neues theater – 2005 > eingeladen zum Theatertreffen-Berliner Festspiele, Mai 2006 > buehnen-halle.de/allein_das_meer Das Leben, eine Sehnsucht nach Sinn und Liebe: Sieben Menschen erzählen, und ihre individuellen Geschichten überschneiden, kreuzen und verweben sich so unspektakulär wie eindringlich. Im Zentrum steht ein junger Mann, der sich nach dem Tod seiner Mutter zur Selbstfindung in den Himalaja zurückzieht, während sich sein Vater und seine Freundin in Tel Aviv näher kommen. Der israelische Autor Amos Oz wählte für seinen Roman eine minimalistische Erzählweise, in dem sich Alltagslyrik und -prosa mit realistischen Passagen und Bewusstseinsströmen zu einer mäandernden Erzählung vereinen. Regisseur Paul Binnerts hat den Roman in ein episches Theater-Spiel übersetzt, bei dem die beständig auf offener Bühne präsenten Darsteller mit intensiver Zartheit und leisem Humor Handlungen und Haltungen zugleich erzählen, spielen und ausstellen. Besetzung Regie  Paul Binnerts Ausstattung  Peter de Kimpe Musik  Thies Streifinger Dramaturgie  Jochen Kiefer Albert Danon, Ricos Vater und Witwer von Nadia  Peer-Uwe Teska Nadia, Ricos Mutter  Danne Hoffmann Rico, besteigt Berge im Himalaja  Yves Hinrichs Dita Inbar, Ricos Freundin  Carmen Birk Bettine Carmel, Witwe, eine Freundin von Albert  Barbara Zinn Dubi Dombrov, Filmproduzent  Frank Benz Giggy Ben Gal, Freund von Rico und Geschäftsmann  Andreas Range Mirjam, Ricos Reisegefährtin im Himalaja  Danne Hoffmann Schriftsteller/Erzähler mit einer eigenen Geschichte  Jörg Lichtenstein Musikant, die zehnte Figur  Thies Streifinger   Fotos © Falk...

Pas de Deux 2004

bühne, performance, video
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Pas De Deux || 2004 performance, video   Ein Beitrag für „Electric Renaissance”, eine Veranstaltung im Rahmen der halleschen Händel-Festspiele für junges Publikum aus dem Jahr 2004. Eine Sound-Video-Installation von Conny Klar und Thies Streifinger. Musik: Thies Streifinger | Miah Person | Freiburger Barockorchester | Videografie: Conny Klar | Aufführungsdauer: 20 min. | Aufführungsort: Volkspark...

Guricht “Der Gei­er” 1997

bühne, performance, radio art
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GURICHT „DER GEIER“ Kurzgeschichten von Franz Kafka 1997 performance, radio art "GURICHT ist ein Künstlerkollektiv aus Halle und Berlin und arbeitet manchmal hart, manchmal weich im Felde der Live-Arts." 20 Jahre GURICHT ist Grund genug diese kleine Seite zu bauen. Enhalten ist auch die 1997 gebaute und einzige CD. Mit allen Tracks.  Für die Zeit war der Mix aus Performance, Live- Electronics und Live- Video noch sehr einzigartig. Konsequente (in Echtzeit generierte) Collagen aus Musik, Sprache, Bewegung und Film fanden erst Jahre später ihren Einzug auf die Bühnen. „A fasci­na­ting per­for­mance ensem­ble (with) a pro­vo­ca­tive hour of cut­ting–edge per­for­mance art (…) Klang­buhne Guricht has brought along a big collec­tion of high–tech toys from Ger­many and crea­tes a series of striking jux­t­a­po­si­ti­ons bet­ween actor and tech­no­logy. The ear–split­tin­gly ato­nal live music is a fusion of human artist and elec­tro­nic mani­pu­la­tion that avo­ids the typi­cal cli­ches of the genre. (…) defi­ni­tely worth catching.” (Chris Jones in Chi­cago Tri­bune 16th...

Alci­na «Electric Renais­sance» 2008

bühne, performance
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Alcina - Fragmente einer Sprache der Liebe bühne, performance Händelfestspiele 2008 Im Mittelpunkt der Oper steht das Streben nach Liebe. Die Liebe gehört zweifellos zu den menschlichen Grundantrieben und steht im Zentrum jeder Utopie von Glück. Die Macht der Liebe ist indes nicht nur eine positive. Sie kann töten und sie ist umso stärker, je mehr sie in Wirklichkeit scheitert und in das Reich des Imaginären verwiesen bleibt. Alcina ist schon in Händels Fassung ein Erzählstrom aus Täuschung und Realitätsverleugnung, Liebe und Verrat, Hoffnung und Scheitern, Illusion und Wahn – Gegensätze die faszinieren, fragt man nach der zeitgenössischen Relevanz des Stoffes. Alcina, als unwiderstehliche Verführerin bekannt, gerinnt die Liebe zur Macht, bis ihr die wahre Liebe in Gestalt des Ruggiero erscheint und Ihre Welt umstürzt. Der Stoff geht motivisch auf antike Mythen zurück. In Bezug auf Alcina ist dies Kirke – eine Zauberin, die Fremde die auf Ihrer Insel stranden, in Tiere verwandelt. Ihre Verführungskünste sind bekannt und im heutigen Sprachgebrauch weiteraktiv: bezirzen. Der zeitgenössische Ansatz der Produktion basiert auf der Trennung der Darstellungsspuren der Oper. Dies geschieht zentral durch die Trennung von Stimme, Bild und Bewegung. Im Mittelpunkt der Aufführung stehen die fließenden Übergänge von Projektionen, tänzerisch - szenischen Choreografien und Gesang. Electric Renaissanceverlegt den Ort der Handlung – analog einer Insel die Erfüllung verspricht - in den Club der Samstagnacht. Hier nimmt das Beziehungsgewebe seinen Lauf. Die Handlung der Oper wird im Format der Foto-Story im Stile der opulenten und effektvollen Modefotografie erzählt, deren Motive durch Tanz und Gesang ausgestaltet werden...