Thies Strei­fin­ger ist in Hal­le auf­ge­wach­sen und nach etli­chen län­ge­ren Auf­ent­hal­ten an ande­ren Orten in Deutsch­land immer zu sei­nen Wur­zeln zurück­ge­kehrt. Thies Strei­fin­ger war Bank­kauf­mann und Erzie­her und hat eine lang­jäh­ri­ge musi­ka­li­sche Aus­bil­dung erfah­ren, in ver­schie­de­nen Bands und Zusam­men­hän­gen Musik gemacht und in Thea­ter­pro­jek­ten mit­ge­ar­bei­tet. Gemein­sam mit Ralf Wendt hat er das Expe­ri­ment- und Per­for­mance­thea­ter Guricht in Hal­le gegrün­det, das Büh­nen­stü­cke mit Col­la­gen aus Text, Musik und Video nach Tex­ten von Kaf­ka, Bob­row­ski und ande­ren auf­ge­führt hat und damit durch Euro­pa und die USA getourt ist. Thies Strei­fin­ger hat beim Auf­bau des Frei­en Radi­os Corax e.V. mit­ge­ar­bei­tet und ist heu­te Mit­ar­bei­ter von MDR SPUT­NIK. In den Jah­ren 2006 bis 2010 hat er für die „Hal­lu­mi­na­ti­on“, eine Mul­ti­me­dia-Groß­bild­schau die auch die Hän­del­fest­spie­le eröff­net hat, Kom­po­si­tio­nen und Audio­col­la­gen erstellt. 2008 folg­te die zeit­ge­nös­si­sche Umset­zung der Hän­del­oper „Alci­na” im Rah­men der Hän­del-Fest­spie­le, als Zusam­men­spiel zwi­schen Barock- und elek­tro­ni­scher Musik, Tanz und Video­kunst. Seit 2000 beschäf­tigt er sich mit groß­for­ma­ti­ger Foto­gra­fie und arbei­tet an foto­gra­fi­schen Lang­zeit­stu­di­en zu Land­schafts­ver­än­de­run­gen in Hal­le und dem Saa­le­kreis. In den letz­ten Jah­ren zuneh­mend auch mit Bewegt­bild. Thies Strei­fin­ger ist seit lan­gen Jah­ren im Umwelt­be­reich aktiv. — Dan­ke an Mari­an­ne für den Text…

A fasci­na­ting per­for­mance ensem­ble (with) a pro­vo­ca­ti­ve hour of cut­ting-edge per­for­mance art (…) Klang­buh­ne Guricht has brought along a big collec­tion of high-tech toys from Ger­ma­ny and crea­tes a seri­es of striking jux­ta­po­si­ti­ons bet­ween actor and tech­no­lo­gy. The ear-split­tin­g­ly ato­nal live music is a fusi­on of human artist and elec­tro­nic mani­pu­la­ti­on that avoids the typi­cal cli­ches of the gen­re. (…) defi­ni­te­ly worth catching.” (Chris Jones in Chi­ca­go Tri­bu­ne 16th Octo­ber 98)